Anlässlich der ersten Problemlotsen-Zusammenkunft am 18./19.02.2005 stellte Rainer Engler, Referent Freizeit und Breitensport und respect-Beauftragter beim WFLV für den verhinderten respect-Verantwortlichen Klaus Jahn die Kampagne „respect" in ihrer Gesamtkonzeption vor.
Herausragendes Angebot hierbei ist die „respect"-Aktion für alle WFLV-Vereine.
Jeder Verein hat die Möglichkeit, die Kampagne „respect" des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes zu unterstützen und sein Vereinsturnier unter das Motto von „respect" zu stellen. Hierzu muss der Bewerbungsbogen, der zum Download unter www.respect-fussball.de bereit steht, ausgefüllt und online, per Brief oder Fax an den Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband gesendet werden.
Dieses tolle Angebot des WFLV wurde von den Teilnehmern als Ergänzung und Unterstützung ihrer Arbeit sehr begrüßt. In der Diskussion wurden dann Möglichkeiten der Kooperation zwischen Vereinen, Fußballkreisen, dem FLVW und der WFLV-„respect"-Kampagne erarbeitet. Erfreulich: der Fußballkreis Meschede sagte sofort zu, das Logo auf alle T-Shirts für das Zeltlager und die Fußball-Ferien-Freizeiten aufzudrucken. Ferner werden der Aufdruck des Logos und die beabsichtigten Ziele dieser Aktion den Teilnehmern innerhalb der Maßnahmen explizit vermittelt.
In der Rückschau des vergangenen halben Jahres berichteten 15 Problemlotsen über die Tätigkeit in ihren Kreisen. Insgesamt wurden knapp 60 Einzelmaßnahmen dargestellt. Erfreulich dabei, dass die Zahl der Schulungen erneut gestiegen ist. Dies ist ein Zeichen, dass der Themenbereich Gewaltprävention flächendeckend in Westfalen umgesetzt wird.
Schwerpunkt dieser Tagung - neben der Kampagne „respect" - war die Erarbeitung eines Schulungsmoduls für eine Spielführerschulung. Nachdem in der Herbsttagung der Rahmen einer solchen Schulung erarbeitet worden ist, stand nun die Einübung einzelner Schulungsinhalte im Vordergrund.
Dass die Arbeit des Arbeitskreises Konfliktmanagement um Präsidiumsmitglied Fritz Struckmeyer erfolgreich ist, stellte Schulungsleiterin Angelika Ribler am Ende des zweitägigen Seminars fest: Auf die Frage, ob die Problemlotsen bei diesen Tagungen Anregungen für ihre eigene Arbeit und Unterstützung erhalten, erteilten alle Teilnehmer die volle Zustimmung.