„Jedes Jahr neue Initiativen, jedes Jahr ein Schritt nach vorn!" - das ist das Kredo der Stiftung Euro-Sportring, die seit vielen Jahren Partner des DFB im Ehrenamt ist.
Für die Stiftungsarbeit bedeutet das: Immer in Bewegung und jederzeit anspielbar sein, auf die Stimmen der Teilnehmer hören und mit den Partnern in den Vereinen, Verbänden und Städten im Gespräch bleiben. Denn nur so kann Euro-Sportring seine Ziele auch in Zukunft weiter verfolgen. In diesem Jahr feiert Euro-Sportring sein 45-jähriges Jubiläum.
Zu den Feierlichkeiten vom 18. bis 20. November 2005 im Maritim Hotel in Köln waren 660 Gäste aus 18 Ländern Europas und den USA angereist.
Der Kongress am Samstagmorgen wurde vom Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Euro-Sportring und ehemaligen UEFA Generalsekretär Hans Bangerter eröffnet. Sein Jubiläumsanliegen war inspiriert durch das Zitat von Konrad Adenauer „Wir leben Alle unter dem gleichen Dach". Insbesondere die sportlichen Nationalitäten helfen uns Brücken zu bauen um europäische Kontakte zu knüpfen. Genau das setzt Euro-Sportring in vorbildlicher Weise seit 45 Jahren um.
Andy Roxburgh, der technische Direktor der UEFA begeisterte die Delegierten der UEFA, vieler Fußballverbände, Turnierorganisatoren und die Mitarbeiter des Euro-Sportrings mit einem spannenden Vortrag zu Thema „Grassroot Fußball". Er sieht hierin das Mittel, um die persönliche und sportliche Entwicklung von Jugendlichen zu stimulieren. Diese erste Begegnung mit dem Fußball formt die Basis für spätere Erfolge.
Horst R. Schmidt, der 1. Vizepräsident der FIFA WM 2006 OK Deutschland und Generalsekretär des DFB, der einen Vortrag über die Organisation der Fußball WM 2006 in Deutschland hielt, erfreute sich vieler genau zuhörenden internationaler Teilnehmer. Jetzt stehen die Teilnehmer fest, die Stadien entsprechen den hohen technischen Anforderungen der FIFA. Franz Beckenbauer wird in einer Welcome Tour alle teilnehmenden Länder persönlich besuchen und nach Deutschland nach dem Motto „zu Gast bei Freunden" einladen.
Die Grundlagen der Mitarbeiter/innen-Gewinnung und Betreuung in Non-Profit-Organisationen, am Beispiel der DFB-Aktion Ehrenamt, wurden von Hermann Korfmacher, dem Präsidenten des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes in einer überzeugenden Präsentation dargestellt.
Seit Gründung 1997 liegen die primären Ziele in der Stärkung der Vereinsbasis, Gewinnung und Motivation ausreichend neuer Mitarbeiter/innen und der Pflege einschließlich Imageverbesserung des Ehrenamtes. 10.000 Vereins-Ehrenamtsbeauftragen, 360 Kreis-Ehrenamtsbeauftragten und 21 Landesehrenamtsbeauftragten dokumentieren den Erfolg der Aktion und verkörpern „die Brücke zur Basis", wie sie am Beispiel Westfalen (FLVW) beeindruckend aufgezeigt wurde.
Das anschließende Ehrenzeremoniell wurde ebenfalls von Hermann Korfmacher eröffnet. Der Einsatz von freiwilligen Mitarbeitern bildet das Fundament des Amateursports. Auch die Arbeit des Euro-Sportrings wäre nicht denkbar ohne den Einsatz der unzähligen ehrenamtlichen Mitarbeiter und Organisatoren. Seine Verbundenheit zum Euro-Sportring begann 1971 als er den Gründer der Stiftung George Oudt traf. Die Aktion Ehrenamt des DFB mit Euro-Sportring als herausragenden Co-Sponsor ist bereits nach 8 Jahren ein voller Erfolg. Über mehrere Tausend ehrenamtliche Mitarbeiter in Vereinen wurden etabliert. Für die Ehrenamtlichen finden zahlreiche Ehrungen, Aus- und Weiterbildungen statt, weil deren Existenz die Basis allen Vereinslebens bildet.
Weitere Informationen erhalten Vereine kostenlos von:
Euro-Sportring, Im Nassen Grund 6, 67725 Breunigweiler oder unter www.euro-sportring.de.