Acht Mannschaften aus Behinderten-Werkstätten und Einrichtungen wurden nach Ost-Westfalen-Lippe eingeladen, um im Rahmen der „respect“-Kampagne gegen das „runde Leder“ zu treten.
Sechs Teams waren es dann letztendlich, die beim ersten Hallenfußballturnier unter der Schirmherrschaft des Horn-Bad Meinberger Bürgermeisters Eberhard Block um persönliche Medaillen und Pokale Fußball spielten. Jeder gegen Jeden war der Spielmodus, und die volle Halle am Waldstadion konnte sich von der Qualität der gezeigten Spiele überzeugen.
Die Schützengesellschaft Bad Meinberg hatte die Patenschaft für die Lebenshilfe übernommen und ein perfekt organisiertes Turnier auf die Beine gestellt.
Ehrengast Uli Stein war begeistert von der Atmosphäre, die unter den Fußballern auf dem Parkett herrschte. So erklärte er sich natürlich bereit, bei der Siegerehrung anwesend zu sein. Tolle Spiele, gut heraus gespielte Tore und jede Menge Spaß und Freude erlebte Uli Stein, bevor jeder Fußballer aus seinen und den Händen des Bad Meinberger Bürgermeisters die verdiente Medaille ausgehändigt bekam.
Der ehemalige Nationaltorhüter zeigte sich von den Leistungen und der Spielfreude der geistig behinderten Fußballer dermaßen angetan, dass er sich spontan mit dem „respect“-Banner und einigen Fußballern des Gewinnerteams ablichten ließ. Geduldig beantwortete er die vielen Fragen und schrieb fleißig Autogramme.
Für ihn kam eine neue Erfahrung hinzu: geistig behinderte Fußballer werden im Rahmen der „respect“-Kampagne genauso akzeptiert und toleriert, wie „normale Fußballer“. Und so ist seine Zusage nicht verwunderlich, dass er im nächsten wieder dabei sein will, wenn seine Zeit es erlaubt.