Ergebnis U18-Ländervergleichskampf Nach 6 Siegen in Folge konnte die WFLV-Mannschaft in diesem Jahr den Länderkampf nur denkbar knapp nicht für sich entscheiden.
Die stärksten Athleten waren bei der U20-WM in Moncton am Start und standen deshalb für den Länderkampf nicht zur Verfügung.
Leider wurde die Mannschaft darüber hinaus durch urlaubs-, krankheits- und verletzungsbedingte Absagen bereits im Vorfeld geschwächt.
Nicht in allen Positionen konnte ein Ersatz nachnominiert werden. Trotzdem hat sich die Mannschaft durch die Bank vorbildlich geschlagen und verhalten. Es wurden vielfach Saisonbestleistungen aufgestellt, die für die Deutschen Jugendmeisterschaften am übernächsten Wochenende in Ulm hoffen lassen. Nachdem die WFLV-Mannschaft zwischenzeitlich schon deutlich in Rückstand war, haben die Athletinnen und Athleten in den letzten Wettbewerben eine mächtige Aufholjagd gestartet. Leider reichte es trotz des starken Finales nicht mehr ganz, um die in Führung liegenden Baden-Württemberger noch abzufangen. So ergab sich in der Wertung am Ende folgender Endstand:
Gesamt
1. Baden-Württemberg.....261,5 P.
2. Nordrhein-Westfalen.....257,5 P.
3. Hessen.......................172,0 P.
weiblich
1. Baden-Württemberg.....135,5 P.
2. Nordrhein-Westfalen.....132,5 P.
3. Hessen.........................79,0 P.
männlich
1. Baden-Württemberg.....126,0 P.
2. Nordrhein-Westfalen.....125,0 P.
3. Hessen.........................93,0 P.
Leider musste unser Favorit im Stabhochsprung der männlichen Jugend nach dem Einspringen verletzungsbedingt aufgeben. So waren 6 sicherere Punkte dahin, mit denen die Wertung in der männlichen Jugend hätte gewonnen werden können. Weitere wertvolle Punkte fehlten in der männlichen Jugend, weil aufgrund der o. g. Absagen im Dreisprung und über die 110m-Hürdendistanz kein zweiter Starter zur Verfügung stand. In der weiblichen Jugend wurde eine unserer 400m-Sprinterinnen aufgrund der Fehlstartregel disqualifiziert. Sie hätte nur im Ziel ankommen müssen und hätte so einen Punkt erhalten, der den Gleichstand mit der weiblichen Jugend der Baden-Württemberger bedeutet hätte. Zusammen haben diese Faktoren dazu geführt, dass wir den Gesamtsieg knapp verpasst haben.
Ausgleichende Gerechtigkeit war, dass die beiden Ehrenpreise für die beste männliche und weibliche Leistung an die NRW-Auswahl gingen.
Desire Singh überragte mit ihren 4,10 m im Stabhochsprung und drei aussichtsreichen Versuchen über 4,33 m (was ein neuer deutscher Jugendrekord gewesen wäre) genauso wie Eduard Bill, der mit 17,76 m im Kugelstoßen die Konkurrenz weit und chancenlos distanzierte.